SBV Erichshagen e.V.

 
 
 

1. Frauen ziehen ins Bezirkspokal-Finale ein

Durch einen 2:1-Heimsieg gegen den Landesligisten SC Deckbergen-Schaumburg zieht die 1. Frauen erstmals ins Bezirkspokal-Finale ein.

Torjubel Clara Noch ein Sieg fehlt den Bezirksliga-Fußballerinnen des SBV Erichshagen, dann könnten sie tatsächlich den Bezirkspokal in den Himmel strecken. Durch den 2:1 (0:0)-Erfolg im Halbfinale daheim gegen den klassenhöheren Landesligisten SC Deckbergen-Schaumburg schafften sie schon mal Historisches: Noch nie stand ein Team des SBV in einem Bezirkspokal-Finale. Jetzt wollen Doppeltorschützin Clara Steinkampf & Co. noch das i-Tüpfelchen setzen: Im Endspiel treffen sie auf kein geringeres Team als die Landesliga-Frauen von Hannover 96.
In der ersten Hälfte hatte Deckbergen noch klare Feldvorteile, Erichshagen kam kaum vor das gegnerische Gehäuse und SBV-Keeperin Jannina Seib musste einige Male beherzt zupacken, sodass es mit einem 0:0 in die Kabine ging.
Nach dem Seitenwechsel stellte das SBV-Trainerteam Bernd Papenhausen/Kai Rätzel um. Goalgetterin Clara Steinkampf wechselte von der linken Seite in den Sturm und stach nur kurze Zeit später. Mit einem Doppelpack (61., 70.) stellte sie die Weichen auf Sieg. Papenhausen: „Diesen Schachzug haben wir in dieser Serie schon öfter gemacht, die Gegnerinnen haben damit meist Probleme.“ So auch diesmal. Beim 1:0 vollstreckte die 19-Jährige eiskalt aus zehn Metern, beim 2:0 stocherte sie den Ball aus dem Gewühl in den Deckberger Kasten. „Das 1:0 hat Silke Oltmanns einfach klasse vorbereitet, da brauchte ich nicht mehr viel zu machen“, blieb Clara Steinkampf bescheiden.
Den Gästen fiel im zweiten Abschnitt nicht mehr viel ein außer langen und hohen Bällen in die Spitze. Einen dieser Schwinger versenkte Nele Blunk durch einen Querschläger im eigenen Tor – Seib war chancenlos –, doch es sollte reichen.
Erichshagen steht im Finale, das am Himmelfahrtstag (25. Mai) ausgetragen wird. Clara Steinkampf: „Es hieß, dass die klassentiefere Mannschaft Heimrecht hat, das müssen wir abwarten. Es wäre natürlich toll zu Hause gegen 96 zu spielen. Wir haben jedenfalls nie damit gerechnet so weit zu kommen.“ Papa und Trainer Bernd Papenhausen bestätigt seine Tochter: „Das ist schon unglaublich, wer hätte gedacht, dass wir jetzt im Finale stehen. Wenn man allerdings drei Landesligisten rauskegelt, dann steht man dort auch nicht zu Unrecht. Die Vorfreude ist jedenfalls groß.“
Ein Teil der Mannschaft war in der Vergangenheit bereits  Bezirkspokalsieger in der Halle, jedoch bei den B-Juniorinnen, und nahm daraufhin am Niedersachsenpokal teil. Papenhausen: „Im Seniorenbereich ist das für den ganzen Verein natürlich ein Novum. Ich freue mich sehr für das Team. Das ist der Lohn für die tolle Trainingsarbeit der gesamten Mannschaft.“
Die Coaches wollten auch keine Spielerin besonders hervorheben. „Klar macht Clara die Tore, aber Silke bereitet gut vor und ohne die Abwehr um Lena Bollmann würde es auch nicht gehen. Das Kollektiv hat überzeugt.“
19 Spielerinnen hatten Papenhausen und Rätzel am Sonntag zur Verfügung. „Das war eine schwierige Entscheidung und es gab auch einige traurige Gesichter, doch am Ende haben sie sich alle zusammen gefreut.“


Quelle: Tageszeitung "Die Harke" vom 14.03.2017

Meldung vom 14.03.2017Letzte Aktualisierung: 21.04.2017


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